Moby-Dick

Roman von Herman Melville
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Über

Herman Melville: Moby-Dick; oder: Der Wal. Deutsch von Friedhelm Rathjen. Herausgegeben und mit einem Anhang versehen von Norbert Wehr. Einmalige, limitierte und numerierte Ausgabe. Mit 269 Federzeichnungen von Rockwell Kent. 990 Seiten. Fadenheftung. Leinen mit geprägtem Schuber. Nur bei uns. Neu übersetzt und mit den Bildern von Rockwell Kent: Moby-Dick, "dieses wunderbarste aller Bücher." Rolf Vollmann in der FAZ. Die Geschichte des berühmten Kampfes zwischen Kapitän Ahab und dem weißen Wal wurde "zur Autobiografie eines Jahrhunderts, zur Autobiografie einer Nation, zur barocken Summe menschlicher Erfahrung von Jahrtausenden" (Rudolf Sühnel). "Der wunderbar kreative und kraftvolle Übersetzer Rathjen" (Die Welt) ist nicht nur "einer der strengsten Diener fremder Sprachen in Deutschland" (FR), der u.a. James Joyce, Gertrude Stein, R.L. Stevenson, Mark Twain übertragen hat, als viel beschäftigter Rezensent und mit zahlreichen eigenen Buchprojekten hat er sich auch als ausgewiesener Kenner der literarischen Moderne einen Namen gemacht. Für Zweitausendeins edierte und übersetzte er zuletzt die vielgelobte ("kongenial übersetzt ... eine sprachschöpferische Eigenleistung", WDR) deutsche Erstausgabe der berühmten Expeditionstagebücher von Meriwether Lewis und William Clark. Für den schwierigen und vielschichtigen Text des Moby Dick mit seinen "wechselnden Tonlagen, der exzessiven Rhetorik und ungewöhnlichen Interpunktion" (Norbert Wehr) hat Rathjen eine deutsche Fassung entwickelt, die die sprachliche Erscheinung des Urtextes möglichst originalgetreu abbildet. Während alle bisherigen Übersetzer hier (vermeintlich im Sinne des Autors und/oder des Lesers) interpretierend, glättend und "verbessernd" eingreifen, besteht Rathjen darauf, in seiner Übersetzung genau das zu vermitteln, was gesagt wird und auch eine bis in die Klangstruktur hinein möglichst genaue Entsprechung für die Form zu finden, wie es gesagt wird. Einen ersten Eindruck von diesem ungezähmten Moby-Dick konnten Melville-Leser bereits im legendären (und längst vergriffenen) weißen "Schreibheft" 57 bekommen, wo mehrere Kapitel der Rathjen-Übersetzung vorgestellt wurden. Jetzt liegt endlich die komplette Übersetzung vor, die von Friedhelm Rathjen und Herausgeber Norbert Wehr nochmals einer strengen Durchsicht unterzogen wurde. Ergänzt wird sie in einem umfangreichen Anhang von einem Essay des französischen Literaturwissenschaftlers Jean Pierre Lefebvre. Dazu gibt es eine Reihe von Texten aus dem Quellgebiet des Romans, die größtenteils hier zum ersten mal auf deutsch vorliegen: darunter Owen Chases Bericht vom Schiffbruch des Walfängers Essex (in Neuübersetzung), Melvilles Anmerkungen zu Chases Bericht, Melvilles "Skizzen einer Walreise", Melvilles berühmter Essay über Hawthorne, der als Freund und Kollege die Entstehung von Moby Dick kritisch-fördernd begleitet hat (jeweils in deutscher Erstübersetzung), gefolgt von Friedhelm Rathjens "Wie ich Herman Melvilles Moby-Dick neu übersetzt habe". Illustriert wird das Buch mit 268 ausdrucksstarken Federzeichnungen von Rockwell Kent, die er 1930 für eine limitierte Luxusedition des Romans schuf. Kent "gehört zu den bedeutendsten Grafikern der USA" (Lexikon der Kunst). Diese Bilder sind so ausdrucksstark und wurden so berühmt, dass seither viele Moby-Dick-Ausgaben im englischen Sprachraum mit Kents Illustrationen erschienen sind. Sie wurden zu Emblemata dieses mythischen Konflikts, für viele zählen sie bereits zum elementaren Bestandteil des Textes. Unsere Ausgabe ist die erste deutsche Übersetzung, die die 269 Kent-Bilder zu Moby-Dick abdruckt - bislang waren sie hierzulande nur in einer sehr schmalen Auswahl zu sehen. "Wer sich an dieses monströse Sprachkunstwerk, das Melville in explosionsartigen Anfällen geschrieben hat, heranwagt, muss sich auf einiges gefasst machen." Bruno Preisendörfer, Frankfurter Run

Erschienen

1851

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