Das Schloss

Dystopie von Franz Kafka

Über

Der letzte Roman Kafkas, der wie ›Der Prozess‹ fragmentarisch endet, variiert das große Thema des Autors: Du hast keine Chance, aber nutze sie. Der Landvermesser K. versucht sich in einer undurchschaubaren Welt zurechtzufinden. Sein Ziel, vom Dorf aus in das Schloss zu gelangen, ist nur ein Strohhalm, seine Überlebensstrategie, mit der er sich gegen sein nutzloses Dahinvegetieren wehrt.
Das Romanfragment des Autors hat zu den gewagtesten Deutungsversuchen Anlass gegeben. Sie alle werden der Vielschichtigkeit und sprachlichen Intensität seines Werkes jedoch nicht gerecht. Diese Edition der originalgetreuen Fassung ermöglicht es dem Leser, sich wieder eigenständig mit Kafkas Literatur in all ihren Facetten auseinanderzusetzen.

Erschienen

1926

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KlauDa

Klauda

Misfritz.com informiert Kafka las die Education Sentimental von Flaubert, und die Idee des Nie-ganz-ans-Ziel- Kommens erschien ihm kafkaesk. So wuchs die eher einfache Geschcihte des böhmischen Landvermessers in einem verschneiten Dorf ins Ungeheuerliche. Ein großes Ereignis in der Literaturgeschichte.

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