Krebsstation

Roman von Alexander Issajewitsch Solschenizyn

Über

Der Roman verflicht die Bereiche Medizin, Politik und Familie. Hauptthema sind die politischen Zustände in der damaligen Sowjetunion. Auf der Krebsstation treffen Günstlinge des Stalinismus, Mitläufer und Verfolgte aufeinander und diskutieren teils heimlich, teils laut und leidenschaftlich über ihre Ansichten. Daneben wird aber auch das Arzt-Patienten-Verhältnis ausführlich beleuchtet. Die Ärzte verschweigen den Patienten ihre wahren Diagnosen, meiden das Wort „Krebs“ und sprechen stattdessen beispielsweise von „Polypen“ bei einem Magenkarzinom. Die ratlosen Patienten suchen ihr Heil in alternativen Therapieformen wie einer Wurzel, die als Wundermittel gegen Krebs gilt und die sie sich für viel Geld zu verschaffen versuchen.

Erschienen

1968

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