Der weiße Tiger

Roman von Aravind Adiga

Über

Der weiße Tiger ist der Debütroman des indischen Schriftstellers und Journalisten Aravind Adiga. Der Roman, der in Form eines Briefromans rückblickend den Aufstieg Balram Halwais aus großer ländlicher Armut zum verhältnismäßig wohlhabenden Besitzer eines Taxi-Unternehmens schildert, erschien erstmals im Jahre 2008 und wurde noch im gleichen Jahr mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Nach Kiran Desai, Arundhati Roy und Salman Rushdie war Adiga damit der vierte indische Autor, der diesen angesehenen britischen Literaturpreis erhielt. Gleichzeitig war es das vierte Mal, dass das Auswahlkomitee einen Debütroman auszeichnete. Die deutsche Ausgabe, die von Ingo Herzke übersetzt wurde, erschien noch im Jahre 2008 im Verlag C. H. Beck.
Der Roman, in dem sich Halwai unter anderem mit einem Mord den Weg zu Aufstieg ebnet, thematisiert mit viel schwarzem Humor das indische Kastensystem, Loyalität und Korruption sowie das Überleben der ärmsten Bevölkerungsschichten Indiens in einer zunehmend globalisierten Welt.

Erschienen

2008

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